Wundmanagement Wien

Wundmanagement

Da jeder Patient und jede Wunde unterschiedlich ist, ist auch die Wahl des richtigen Verbandstoffes ausschlaggebend für mögliche Erfolge oder Misserfolge. Kenntnisse über Entstehung und Arten von Wunden, Wundheilungsphasen und Prinzipien der modernen Wundversorgung sind die Grundlagen einer erfolgreichen und individuell gestalteten Behandlung.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Durch meine fundierte Ausbildung „Wunddiagnostik und Wundmanagement“ und meine umfangreiche praktische Erfahrung verfüge ich über die nötigen Kenntnisse, um Ihnen bei der Versorgung Ihrer Wunde mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Kontaktieren Sie mich bei schlecht heilenden Wunden aller Art wie zum Beispiel:

  • diabetischen Wunden
  • offenen Beinen auf Grund von Durchblutungsstörungen  (Ulcus cruris)
  • Wundheilungsstörungen nach Operationen
  • infizierten Wunden
  • Verbrennungen
  • Druckgeschwüren/ Wundliegen / Dekubitus
  • nässenden, stark riechenden, schmerzenden Wunden
  • Venenproblemen und Lymphödemen
  • etc

Nach dem Prinzip der feuchten Wundbehandlung gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden die sehr oft auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen abgezielt werden können. Die Entscheidung über die optimale Methode treffe ich gemeinsam mit meinen Patienten nach einem ausführlichen Gespräch über Vor- und Nachteilen der einzelnen Therapiemöglichkeiten. Die Bedürfnisse der Wunde und die persönlichen Bedürfnisse meiner Patienten werden in Einklang gebracht. Nur wenn beide Seiten (Wunde und Patient) von der Behandlung profitieren, können sie bereits während der Therapie an Lebensqualität dazu gewinnen. 

Folgende Behandlungsmöglichkeiten kann ich Ihnen sowohl in meiner Ordination in 1090 Wien, als auch bei Ihnen zu Hause anbieten:

  • Fachgerechte Anwendung moderner Verbandsstoffe
  • V.A.C. Therapie
  • Madentherapie
  • Low-Level-Laser- Therapie zur Unterstützung der Wundheilung
  • Haemolaser Therapie zur Verbesserung der Durchblutung
  • Kompressionstherapie

Wundmanagement, was ist das?

Unter Wundmanagement versteht man eine strukturierte, interprofessionelle Behandlung von schlecht heilenden Wunden. Sie umfasst die interdisziplinäre Diagnostik, das Bekämpfen bzw. Eindämmen von Ursachen, die gründliche Wundreinigung, die phasengerechte Wundversorgung, die Schmerzbekämpfung und die ausführliche Wunddokumentation.

Während bei primär heilenden Wunden eine trockene Wundversorgung vollkommen ausreichend ist, kommt bei chronischen und sekundär heilenden Wunden eine feuchte Wundbehandlung zum Einsatz.

Primär heilende Wunden

Die primäre Heilung erfolgt bei Wunden mit glatten, gleichmäßigen und eng aneinander liegenden Wundrändern. Dazu zählen beispielsweise chirurgisch verschlossene Wunden, Schnittverletzungen und Traumen durch scharfkantige Gegenstände. Eine gute Durchblutung der Wunde und saubere, keimarme Wundverhältnisse sind dabei die Voraussetzung damit keine spezielle Therapie notwendig ist.

Sekundär heilende Wunden

Von einer sekundären Wundheilung spricht man dann, wenn die Wunde nicht chirurgisch verschlossen werden kann sondern die einzelnen Gewebeschichten selbst reproduziert werden müssen. Das ist dann der Fall, wenn sich die Wundränder nicht aneinander legen lassen, oder nekrotisch sind. Auch bei einer Wundinfektion, oder bei besonders großen Gewebedefekten muss die Wunde unter Bildung von Granulationsgewebe abheilen. Hier ist es notwendig, die Störfaktoren zu beseitigen, Infektionen zu bekämpfen und den physiologischen Heilungsprozess mittels moderner Verbandsstoffe zu unterstützen.

Chronische Wunden

Von einer chronischen Wunde spricht man, wenn sie trotz einer fachgerechten Behandlung nach vier bis zwölf Wochen keine Anzeichen einer Abheilung aufweist. Die wohl bekanntesten chronischen Wunden sind das offene Bein (gefäßbedinges Ulcus cruris), das Druckgeschwür (Dekubitus) und der diabetische Fuß (diabetisches Fußsyndrom). Auch eine akute Wunde, die nicht fachgerecht versorgt wird, kann chronisch werden.

Menschen mit chronischen Wunden sind im Alltag häufig sehr eingeschränkt. Nässende, übelriechende Wunden, die zudem noch schmerzhaft sind, schränken die Lebensqualität der Betroffenen erheblich ein. Der Alltag, die Psyche und die Mitmenschen leiden oft sehr stark darunter. Wird die Ursache nicht behoben, besteht kaum eine Chance auf Heilung. Darum muss neben der optimalen Versorgung der Wunde auch die Grunderkrankung bestmöglich behandelt werden.


Arten der Wundbehandlung

Grundsätzlich wird zwischen der trockenen und der feuchten Wundbehandlung unterschieden, wobei gerade im modernen Wundmanagement die feuchte Wundbehandung von grundlegender Bedeutung ist. 

Trockene Wundbehandlung

Bei der trockenen Wundversorgung wird die Wunde nur mit einem Pflaster oder Verband versorgt. Dies dient in erster Linie als Schutz vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Krankheitserregern. Sie wird vorwiegend zur Behandlung primär heilender Wunden, Bagatellverletzungen und Operationswunden eingesetzt.

Feuchte Wundbehandlung

Bei der feuchten Wundversorgung wird in der Wunde ein für die Wundheilung günstiges feuchtes Milieu geschaffen und aufrechterhalten und somit der physiologische Heilungsprozess „künstlich“ herbeigeführt. Die feuchte Wundbehandlung findet vorwiegend bei chronischen und sekundär heilenden Wunden Anwendung. Dafür kommen moderne Verbandstoffe zum Einsatz, die allesamt ihre ganz speziellen Eigenschaften aufweisen, um das optimale Millieu zu schaffen, dass die Wunde zum Heilen braucht.

 

die Wundmanagerin

Martina Bettschar
DGKP, WDM, akad. Pflegemanagerin
0664 991 085 77
office@diewundmanagerin.at